
Kondolenzratgeber
Beileidsbekundung mit Gefühl
Ganz gleich, ob ein Sterbefall erwartet oder ganz plötzlich eintritt: Die Kondolenz bedeutet für viele Menschen eine kleine Herausforderung. Da ist auf der einen Seite das Bedürfnis, den Hinterbliebenen Trost zu spenden. Und auf der anderen Seite fühlen sich viele gehemmt, weil sie befürchten, nicht die richtigen Worte zu finden.
Grundsätzlich gibt es nur wenige Dinge, die beim Verfassen einer Beileidsbekundung beachtet werden sollten:
- Schreiben Sie möglichst handschriftlich eine Karte oder einen Kurzbrief.
- Vermeiden Sie allgemeine Floskeln der Aufmunterung, wie z. B. „Kopf hoch, das Leben geht weiter.“
- Lassen Sie die Angehörigen wissen, dass die traurige Nachricht auch bei Ihnen Betroffenheit auslöst.
- Teilen Sie mit den Empfängern eine besondere Erinnerung an den Verstorbenen oder heben Sie positive Eigenschaften hervor.
- Bieten Sie den Hinterbliebenen Hilfe an, wenn Sie ihnen nahestehen: ein gemeinsamer Spaziergang, die Entlastung bei alltäglichen Erledigungen oder der Besuch des Grabes können hier hilfreich sein.
- Vielleicht finden Sie ein passendes Zitat aus der Literatur, der Musikwelt oder der Philosophie, das Ihre Gefühle unterstreicht.
- Ein kleiner Blumenstrauß kann für tröstliche Momente sorgen.